EX LIBRIS




Auf dieser Seite ist meine Leseliste, sie soll wachsen, ich freue mich über Beiträge per mail an KKadletz@gmx.at


Kurt liest oft französische Literatur und er empfiehlt: 'Zwei Brüder' von Mahir Guven. Aus dem französischen übersetzt von André Hansen. Reszension


Margaret Stonborough-Wittgenstein, Grande Dame der Wiener Moderne, gibt es jetzt auch als TB. Von der Autorin Margret Greiner kennen viele von Euch 'Auf Freiheit zugeschnitten. Emilie Flöge'


Das neue Buch von Judith Lennox hat Gabi für uns gelesen und empfiehlt es begeistert: 'The Secrets Between Us'.


Margret Greiners Biografie über Margaret Stonborough-Wittgenstein, die Grande Dame der Wiener Moderne wurde uns von Sonja ans Herz gelegt. Es ist die Lebensgeschichte jener Frau, die als die klügste und kühnste der Wiener Moderne gilt. Rezension


Ayaka Murata: Die Ladenhüterin. Wieder so ein famos-skurriles Ding aus Japan meint Kurt.


Olga Grajasnowa 'Der verlorene Sohn'. Russland unter Zar Nikolaus I, die Hauptfigur Jemalludin begleitet uns durch einen spannenden historischen Roman. Wer's noch nicht kennt, dem sei auch das Buch 'Der Russe ist einer, der Birken liebt', Grajasnowas Debutroman empfohlen.


Lynn sagt, wir sollen das vieldiskutierte neue Buch von Jeanine Cummings, 'American Dirt', über die Flucht illegaler Einwanderer in die USA, es ist schon in deutsch erschienen,


Michael empfiehlt ein Buch, das vorerst nur in englischer Sprache erschienen ist: Philippe Sands 'The Ratline'. Rezension. Sands schreibt über Otto von Wächter, Nazi Brigadeführer, liebevoller Familienvater, nach den Nürnberger Prozessen untergetaucht, dann am Weg nach Argentinien; 1949 unter unklaren Umständen in Rom gestorben. Liest sich wie ein Thriller von John le Carré.


Danke an meine Vielleserinnen:

'Margherita' von Jana Revedin und. 'Jenseits der Erwartungen' von Richard Russo hat Evelyn gut gefallen. Und Angelika fand 'Flüchtig' von Hubert Achleitner und 'Ich bleibe hier' von Marco Balzano und 'Der Klavierstimmer' von Pascal Mercier empfehlenswert.


Robert Seethaler 'Der letzte Satz'. ... unglücklich in der Liebe, sterbenskrank, ein Außenseiter - das Leben des berühmten Musikers Gustav Mahler; ein ergreifendes Portrait.


Andrea hat mir ein ungewöhnliches Buch empfohlen: 'Sweet Occupation' von Lizzie Doron.

... gefallen haben mir die aktuelle Auseinandersetzung in einer sehr persönlichen Form - und dass die Zeit, in der wir leben und aufgewachsen sind in anderen Ländern ganz anders wahrgenommen wird - wie Menschen geprägt werden,... eine beeindruckende Aktualität,...und leicht zu lesen,... Rezension


Monica hat mir begeistert von dem Jahr 1810 erzählt, in dem das alternde Universalgenie Johann Wolfgang von Goethe den jungen wilden Romantiker Caspar David Friedrich trifft, hervorragend erzählt von Lea Singer in 'Anatomie der Wolken'.


Christinas Sommerbücher: René Freund 'Ans Meer' und Sofia Lundberg 'Das rote Adressbuch'.


Evelyn empfiehlt 'The Street' von Ann Petry. Rezension


Ein Buchtipp von Marianne zum Schmunzeln, Schmökern und Verschenken: Bascha Batorska 'Es hat ihm sehr geschmeckt'. Aus der Küche und dem Leben der Katharina Schratt.

 

Ann Patchett, Das Holländerhaus: Manchmal ist es ein Haus, das die Geschichte einer Familie bestimmt... ein witziger und zugleich trauriger Familienroman. Extratipp: Das Hörbuch in englischer Sprache 'The Dutch House' wird von Tom Hanks gelesen.


In den USA seit Montaten auf den Bestsellerlisten, jetzt auch auf Deutsch erschienen, mich hat es begeistert: Celeste Ng, Kleine Feuer überall, ein Roman über Bilderbuchleben in einer Siedlung namens Shaker Heights. Dieser Vorort von Cleveland, Ohio, existiert wirklich. Die 37-jährige Autorin ist dort aufgewachsen. Die Idylle wird durcheinandergewirbelt als Mia und Pearl dorthin ziehen. Doppelmoral, Mutterschaft, wird man immer belohnt, wenn man alles richtig macht? Bekommt man eine zweite Chance wenn nicht? oder geben Klassenunterschiede und Privilegien vor, welche Chancen man hat? Das Buch steht seit Monaten auf den US-amerikanischen Bestsellerlisten. Ist sehr selten der Fall, aber ich finde die Serie (Amazon) noch besser als das Buch.


Auch bei Deborah Feldmanns autobiographischen Roman 'Unorthodox' finde ich die Serie (Netflix) viel besser als das Buch (gerade auf deutsch erschienen). Im Buch ist Esthi gar so voll Selbstlob und die einzig Gute.


Karin hat mir Tauben fliegen auf von Melinda Nadj Abonji empfohlen. Rezension.


Die Tipps von Angelika lese ich immer, hier die neuesten:

Bettina Balàka, Die Tauben von Brünn; ein Brieftaubenzüchter, ein Lotteriegewinn und ein großen Betrugs: die Geschichte des Wiener Lotteriebarons Johann Karl von Sothen (1823-1881).

Klaus Cäsar Zehrer, Das Genie; ein Wissenschaftler erzieht seinen Sohn zu einem Genie, der Mensch bleibt dabei auf der Strecke.

Maya Lasker-Wallfisch, Briefe nach Breslau; Eine Auseinandersetzung mit dem Schweigen der Mutter Anita Lasker-Wallfisch, die im Frauenorchester von Auschwitz gespielt hat und mit den daraus resultierenden übertragenen Traumata.

Dror Mishani, Drei; neues Meisterwerk des israelischen Krimiautors.

Angelas neuer Beitrag zur Leseliste:

Vendela Vida, Des Tauchers leere Kleider. Sehr gut übersetzt, schon 2015 erschienen, 2016 übersetzt. Die kafkaeske Geschichte einer Frau, die wegen ihrer Scheidung nach Casablanca fährt, um sich selbst zu finden, und in immer neue Identitäten verstrickt wird. Leicht zu lesen, sehr amüsant, dennoch beklemmend. Hab ich wirklich gut gefunden. Am besten daran: Die Erzählperspektive ist 2. Person, also „du“. Das mag ich persönlich sehr.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autorin-vendela-vida-spring-jetzt-14056188.html

Dazu fällt mir auch ein Jugendbuch ein: Tamara Bach: Vierzehn. Ebenfalls in der 2. Person erzählt, ein Tag im Leben eines vierzehnjährigen Mädchens.

http://www.kinderundjugendmedien.de/index.php/literaturkritiken/2007-bach-tamara-vierzehn


Lutz Seiler schliesst mit Stern111 an seinen Erfolgsroman Kruso an. Erzählung über die ersten 12 Jahre nach der Wende/Ostöffnung in Deutschland 1989.


Evelyn empfiehlt: Ann Petry 'The street' und Lisa Taddeo 'Three Woman".


Clemens schreibt mir: "Beim Lesen denkt man, dass man da mal hin muss: Japan kennenlernen indem man Haruki Murakami liest." 'Hardboiled Wonderland', 'Kafka am Strand'


'Die Bagage' von Monika Helfer, empfiehlt uns Angelika. In den höchsten Tönen lobt Rezensent Michael Opitz  diesen Roman, in dem die österreichische Autorin Monika Helfer die Geschichte ihrer Familie erzählt. Im Mittelpunkt stehen Helfers Großeltern, die "überirdisch schöne" Großmutter Maria und der im Dorf gefürchtete Großvater Josef, der als Soldat im Ersten Weltkrieg dienen muss. Bald machen andere Männer Maria Avancen, das Gerücht, das geborene Kind - die Mutter der Erzählerin - sei nicht Josefs Tochter, macht bald die Runde. Wie Bagage vom Leben ihrer Großeltern erzählt, die wenigen eigenen Erinnerungen durch überlieferte "Bausteine" anreichert und über die eigene Herkunft nachdenkt, findet Opitz "dicht und klug komponiert" und dennoch flüssig zu lesen.


'Bis ans Ende der Geschichte' (2013 unter dem Titel The Storyteller erschienen) von Jodi Picoult habe ich von Kristin bekommen und in wenigen Tagen gelesen, ich konnte es gar nicht weglegen. Die Bäckerin Sage ist eine Freundin geworden. Picoult verwebt das Schicksal und die Gedanken der jungen Frau mit der Geschichte ihrer Familie, der Jugend im Dorf in Polen, dem Getto in Lods und dem Lagerleben in Auschwitz sehr berührend mit dem Leben des SS-Mann Josef und mit einem Werwolf-Thriller. 


'Olive Kitteridge' und 'Olive Again' von Eliabeth Stout. Deutsch: Mit Blick aufs Meer. "Konservativ im besten Sinne" ist Elizabeth Strouts 2009 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneter Roman, schreibt Rezensent Martin Halter. Wobei dies eigentlich kein Roman ist, sondern eher eine Sammlung von Geschichten rund um die scharfzüngige Mathematiklehrerin Olive Kitteridge, die mit ihrer Familie in einem idyllischen Küstenstädtchen in Maine lebt. Viel los ist da nicht, so Halter. Aber Strout erzählt so "lebensklug" von Familien, Liebe und Alter, dass sich dem Rezensenten doch eine ganze Welt erschlossen hat. (Perlentaucher)


"Ich bin Circe" von Madline Miller von Beate empfohlen. Circe und Odysseus - aus ihrer Perspektive erzählt.


Schöne Empfehlungen von Karin;

Francesca Melandri: "Eva schläft" – 20.Jh. Familiengeschichte eingewoben in die Geschichte Südtirols. Melandri hat mich fasziniert, weil die TV-Meldungen meiner Kindheit und Jugend mir in Erinnerung gerufen wurden und die Lektüre die Zusammenhänge und Hintergründe klar gemacht hat.

Dror Mishani: "Drei". – Roman über 3 Frauen, die denselben Mann kennenlernen.

Jackie Thomae: "Brüder" – 2 Brüder, die voneinander nicht wissen, denselben Vater haben und unterschiedliche Leben leben. Thomae ist so gut zu lesen – außer extrem kleine Schrift, aus Hanser-Verlag – weil 2 Psychogramme gezeichnet werden und die Geschichte DDR/BRD auch irgendwie Thema ist. Geschickt aufgebaut.


"Die Bücherdiebin" von Markus Zusack, nicht neu, aber ich danke Elisabeth, die mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass diese gute Buch auf meiner ex-libris Liste fehlt.


"Heute fängt der Himmel an", Kristin Harmel hat wieder einen schönen Liebesroman geschrieben.

"Die Vegetarierin", ein schmales Buch des Koreaners Han Kang über eine Frau, die aus ihrem normalen Leben gleitet.

"Alexander Hamilton" von Ron Chernow, Biographie des amerikanischen Gründervaters.

"Die Hyazinthenstimme" von Daria Wilke. Der Kult um musikalische Barockaufführungen heute führt dazu, ein Musikliebhaber in einem privaten Internat Kastraten ausbilden lässt. Matteo, einer der Zöglinge, flieht nach Wien...

"Das Blut ist blau" von Undiné Radzeviciúté, der deutsche Ritterorden im Baltikum, ein historischer Roman.


Diese historischen oder autobiografischen Romane hat Kathrin für uns gelesen:

Kieselsteine von Renate Welsh, ein Roman über das Aufwachsen in Österreich im Krieg und danach; wie wir zu dem werden, was wir sind.

Das war Heimat von Marie-Theres Arnbom, die Welt des Wiener jüdischen Großbürgertums

Es ist uns alles nur geliehen von Ursula Cerha. Die Geschichte einer russischen Familie.

Maria Theresias Türkenkind von Irene Montjoye


Kachelbads Erbe von Hendrik Otremba. Der postmoderne Kälteschlaf und seine Tücken.


Ein Tropfen vom Glück von Antoine Laurain. Renate schwärmt davon: eine liebevoll erzählte Geschichte um eine alte Weinflasche.


Kurt liest oft neue französische Literatur:

Wie später ihre Kinder, Nicolas Mathieu. Eine Gesellschaftschronik der 1990er, Jugendliche, am Rande liegengelassene in der Provinz.

Ein russischer Roman, Emmanuel Carrère, ein Experiment über performative Sprechakte rund um ein Filmteam in Sibirien.

Das Reich Gottes, Emmanuel Carrère. Ein fiktionales Porträt des Apostel Paulus und des Evangelisten Lukas. Die großen Fragen "Was mache ich hier und uns was ist dieses ich?" und Bekehrungserlebnis und alles in Frage stellen und Pornografie und Depression.

Die Sehnsucht des Vorlesers, Jean-Paul Didierlaurent. Hommage an die Magie des Vorlesens. Ein Roman, der fröhlich stimmt.


Erwachsenensprache, Robert Pfaller über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur, auch von Kurt empfohlen.


3 neue Empfehlungen von Angelika:

Die Königin schweigt, Laura Freudenthaler. Fanny, die „Königin“ ist eine alte Frau, die sich in Momentaufnahmen immer wieder an früher erinnert. Wahrnehmung, Erinnerung und Wieder-Erleben werden mit feinsinnigem Gespür und einer sensiblen Sprache wiedergegeben. Schönes Buch einer jungen Österreicherin. Lustig, gleichzeitig tragisch- komisch das dünne Büchlein von Adriana Altaras: Die jüdische Souffleuse.

Ketzer von Leonardo Padura. Eine Mischung aus historischem Gesellschaftsroman und Kriminalroman. Es geht um ein Rembrandt- Bild und Kuba zur Nazizeit...

"Dunkelgrün, fast schwarz" Mareike Fallwinckl. Die Freundschaft zwischen Moritz und Raffael wird in allen ihren Höhen und Tiefen geschildert.

"Gespräche mit Freunden" Sally Roomy. Es sprechen intellektuelle Millenials und das fand ich hochinteressant.

"Hier sind Löwen" Katerina Poladjan. Die Autorin erforscht die armenischen Wurzeln ihrer Familie und wir Leser erfahren dabei viel über die Geschichte der Armenier.


Alles von Anne Tyler, von der ich seit 30 Jahren jedes Buch lese, als Zeitdokument zu verschiedenen Themen. "Die Reisen des Mr. Leary", "Atemübungen", "Launen der Zeit".


"Neujahr" von Juli Zeh, der Teil in dem die Geschichte aus der Sicht des kleinen Buben geschildert wird, seine Gedanken, seine Sprache - hat mich sehr beieindruckt

.

"Die Fotografin" von William Boyd empfiehlt E.W.: Eine Fotografin, Reisende, Kriegsberichterstatterin, die ihrer Zeit voraus ist in den Dreißigerjahren in Berlin, NewYork und in Paris.


"Lanny" von Max Porter, Das Verschwinden des kleinen Lanny, eine Komödie, ein Thriller, Stadt-Land-Thematik und Im-Einklang mit der Natur leben.

"Qualityland" von Marc Uwe King und "Das Internet muss weg" von Schlecky Silberstein. Empfehlung von Kurt. Seine Empfehlungen lese ich immer.


Stefan Schwarz: ich liebe die Deutschen Heldensagen seit jeher und war begeistert, als ich sie in modernem Deutsch kürzlich wiedergelesen habe. "Als Männer noch nicht in ihren Betten starben". Vor kurzem hat der deutsche Journalist Schwarz "Für Selbstversorger im Kleingarten" veröffentlicht. Er beschreibt es in einem Interview als Trostbuch für alle, die nur mit 4 Radieschen aus dem Garten kommen, obwohl sie ja eigentlich Selbstversorger sein wollten.

Evelyn empfiehlt 2 Bücher von Benedikt Wells: "Vom Ende der Einsamkeit" und "Fast genial".

"the woman in the window" Thriller von A.J. Finn, konnte ich gar nicht aus der Hand legen - danke Lynn!

"21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" von Yuval Noah Harari, empfohlen von Katharina.

"Eine italienische Reise" Philipp Blom. Auf der Suche nach der Herkunft seiner Geige, schildert Blom die Entwicklung der Geige und den Einfluss der Geigenbauschulen im Allgäu auf die italienischen Geigen, das Leben zu der Zeit und seine Liebe zum Geigenspiel.

Marie-Christine hat mir ein Buch geschenkt, dass ich kaum aus der Hand legen kann, so sehr gefällt es mir: "Alle, ausser mir". Rezensentin Thekla Dannenberg (TAZ) schätzt die italienische Autorin Francesca Melandri für ihre genaue Beobachtung, Recherche und erzählerische Souveränität. Qualitäten, die auch den neuen Roman ausmachen, versichert die Kritikerin, die hier die Familiengeschichte der Lehrerin Ilaria Profeti liest, vor deren Tür plötzlich ein äthiopischer Flüchtling steht, der sich als ihr Neffe zu erkennen gibt. Schon die Kraft, mit der Melandri in ihrer zwischen den Perspektiven switchenden Geschichte die Besetzung Abessiniens mit den aktuellen Fluchtbewegungen aus Äthiopien verknüpft, dabei vom faschistischen Rassismus der Italiener in den Dreißigern erzählt, verschlägt der Kritikerin den Atem. Vor allem aber bewundert sie, wie die Autorin das Verdrängen und Vergessen in der Nachkriegszeit vor Augen führt.

Elisabeth schreibt mir: "ich habe in letzter Zeit 3 ungewöhnliche Bücher gelesen (bin eigentlich kein Science Fiction Fan), sie sind auch nicht wirklich Science Fiction, aber eher ein bißchen schräg.

"Das grüne Rollo" von Heinrich Steinfest

man kann es als Quatsch oder Phantastareien genießen, sprachlich toll und das Ende "genial".

"Ich und die Menschen" von Matt Haig

witziger, emotionaler Roman über die alltäglichen und die großen Dinge im Leben.

"Ein König für Deutschland" von Andreas Eschbach

Was wäre wenn die demokratischen Wahlen manipulierbar würden? Sind sie es nicht schon?

Susi liest mit großer Begeisterung die Autobiografie von Michelle Obama "Becoming, meine Geschichte". Sie kann alles. Hat Eleganz, Würde, Haltung, ist cool, flashy, witzig, ernsthaft, brilliant, hochpolitisch, integer und beliebt. Ihre Stärke wirkt nicht bedrohlich. Sie ist modern und lebt die alten Werte von Liebe, Familie, Zusammenhalt und Fleiß. Wie sie wurde, was sie ist - Ein Vorbild!

"Das größte Geschenk" ein Film von Juan Manuel Cotelo (Marys Lamb) kommt am 24. Jänner in unsere Kinos und zeigt Geschichten, die mit Vergebung zu tun haben.

"Die 21, eine Reise ins Land der Koptischen Märyrer", von Martin Mosebach

"Ein ganzes Leben" von Robert Seethaler. Die Lebensgeschichte von Andreas Egger, der als Hilfsknecht und Arbeiter in einem österreichischen Bergdorf lebt. Einfach und tief bewegend erzählt. - Danke Kathrin für diese Empfehlungen.

Lynn empfiehlt alle Bücher der indischen Schriftstellerin Thritty Umrigar, besonders "Die Nähe zwischen uns".

Christina liest gerne Liliane Fasching und empfiehlt "Wiener Passion" und "Die Unzertrennlichen". Sie liest viel in italienischer Sprache und hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass der Roman "Lästige Liebe", ein Frühwerk von Elena Ferrante neu in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Spielt in Neapel und thematisiert eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung.

"Unrast" von Olga Tokarczuk,Die polnische Autorin beschäftigt sich in diesem Buch mit der Reiselust und dem Nomadentum des modernen Menschen. In einer Vielfalt von Texten, von der Reiseerzählung über mythologische Geschichten bis zur pointierten philosophischen Betrachtung, bannt sie die Hektik des modernen Lebens in einen feinverwobenen erzählerischen Kosmos.(Perlentaucher) . Das Buch ist schon 2009 auf deutsch erschienen, wurde kürzlich ins englische übersetzt und hat 2018 den britischen Man Booker Preis in der Kategorie internationale Fiktion verliehen bekommen.

Eine der Episoden schildert Angelo Soliman, den berühmten, gebildeten Schwarzen, der zu Mozarts Zeit in Wien gelebt hat.

Da warte ich schon ungeduldig darauf, dass die nächsten Bände erscheinen: Lucinda Riley, die "Schwestern-Romane"...

„Acht Berge“ von Paolo Cognetti. Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod. - Danke Christina, italienische Autoren würde ich ohne Deine Tipps überhaupt nicht kennen.

Kurt liebt Frankreich und liest oft und gerne französische Autoren, zB Virginie Despentes: "Das Leben des Vernon Subutex". Roman. Die Geschichte von Vernon Subutex und seinem rasanten sozialen Abstieg. Mit seinem Plattenladen hat er Pleite gemacht, und als einer seiner besten Freunde, der ihn finanziell unterstützt hat, stirbt, steht er plötzlich auf der Straße. Weil er sich und der Welt sein Scheitern nicht eingestehen will, benutzt Vernon eine Notlüge, um sich reihum bei seinen alten Freunden und Weggefährten einzuquartieren, die er zum Teil seit Jahren nicht gesehen hat. Man begegnet ihnen allen: den Gescheiterten, den scheinbar Erfolgreichen, den Schrillen und den Durchgeknallten. Despentes erspart ihren Figuren nichts, lässt kein gesellschaftliches Thema unberührt. Digitalisierung, die Ängste einer verunsicherten Mittelschicht, Islamismus, der Aufstieg der Rechten - alles hat seinen Platz in diesem beeindruckenden literarischen Rundumschlag, in dem jedes Wort sitzt, jeder Satz nachhallt. (Perlentaucher)

Angelika versorgt uns immer wieder mit guten Tipps:

Jean-Luc Seigle auf deutsch (eigentlich frz.); "Ich schreibe Ihnen im Dunkeln". Ein sehr ergreifendes Buch über eine Mörderin, die ihre Geschichte der Kindheit und der dt. Besatzung in Frankreich reflektiert und die

wahr ist. Schockierend, poetisch und sehr bewegend! - Das Buch wurde mir schon öfters empfohlen. Die Geschichte klingt ja wirklich abschreckend, aber jetzt werde ich es auch lesen.

Herbert Lackner "Die Flucht der Dichter und Denker". Wie Europas Künstler und Intellektuelle den Nazis entkamen. Sehr empfehlenswert!

Lion Feuchtwanger "Die Geschwister Oppermann". Sehr genau und intensiv beschrieben, wie sich der Nationalsozialismus und der Judenhass so langsam im Kleinen in die Menschen und ihre Handlungen eingeschlichen hat.

Seit vielen Jahren ist T.C. Boyle einer meiner Lieblingsautoren. Und, einer der wenigen, die Peter UND mir gefallen. Sein neuestes Buch ist vor kurzem in deutscher Übersetzung erschienen: T.C. Boyle "Good Home. Stories". Kurzgeschichten zu verschiedensten aktuellen Themen, in unterschiedlichen Milieus, immer schräg und sehr gut.

Marianne und Otto haben mir ein Buch geschenkt, dass mich fasziniert. 3 Handlungen in drei Epochen miteinander verwoben. Nicht lieb sondern packend, ich kann "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde kaum zur Seite legen. Danke!

Karin hat mir ihre Tipps geschickt, vielen Dank!:

"Nach dem Krieg. Wie wir Amerikaner wurden" von Hellmuth Karasek (einer aus dem literarischen Quartett): Zeit- und Gesellschaftsgeschichte, viele Wiedererkennungsmomente, auch zum Schmunzeln. Gut zu lesen.

"Das Leben ist ein listiger Kater" von Marie-Sabine Rogers, Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft.

Für große und kleine Kinder: Markus Niederschick und Michael Schefts: "Siena ... die spannenden Geschichten des Pinselohrschweins Siena mit seinen Freunden", da gibt es den Band "Das Labyrinth", dann "Das Theater um Shakespeare" und "Die Jagd auf den Rasselbock". Ich musste Pinselohrschwein googeln, im Schönbrunner Zoo gibts die nicht, schade, die schauen nämlich einmalig aus.

"Das deutsche Krokodil" von Ijoma Mangold, ein Mann in der deutschen Provinz in den 70er Jahren: Mutter vertriebene Schlesierin, Vater nicht vorhanden, Nigerianer, Interessen: Richard Wagner, Wer ist er? Reise nach Nigeria .... danke Matthias, ein Lesevergnügen, auch weil's unsere Generation ist.

111 Orte der Musik in Wien die man erlebt haben muss, danke für dieses Buch liebe Maria, gute Texte, schöne Bilder, große Vielfalt.

Zadie Smith, "Zähne zeigen", ich fands auf englisch viel besser , "White Teeth", Debutroman der britischen Schriftstellerin von 2000, spielt im multikulturellen London, viele Protagonisten, große Themen mit Humor verwoben. Jetzt ist ein neues Buch von Ihr erschienen: " Swing Time", auch besonders gut, Tanz, Westafrika ...

Angelika empfiehlt Lilian Faschingers "Magdalena Sünderin" und von

Claude Cueni seine Autobiografie "Script Avenue". Der Mann ist cool und vielseitig. Auch von ihm: "Das Gold der Kelten" über Cäsars Druiden und "Giganten" über den Bau des Eiffelturms.

Ruth Cerha hat ein neues Buch geschrieben: "Traumrakete", absolut lesenswert. Danke Gabriele!

Kurt empfiehlt "Ein Mund ohne Mensch" von Gilles Marchand, der mit seinem Erstlingsroman Ehrengast der letzten Frankfurter Buchmesse war und "Dann schlaf auch Du" von Leila Slimani, nix für schwache Nerven.

Asagan, ein Crowdfunding Projekt, 2 Bücher: das erste über das Semmering-Schneeberg-Rax Gebiet und im Herbst 2017 ist das 2. über Wien erschienen. Außerdem 1 Film, eine Rätseljagd. Geschichte mit Geschichten vermittelt, versehen mit wunderbaren Illustrationen, für alle Altersgruppen; nur in ausgewählten Geschäften. mehr

"Der Bastard von Istanbul" hat mir schon so gut gefallen, jetzt haben  mir Evelyn und Christina noch andere Bücher von Elif Shafak empfohlen: "Ehre" und "Der Geruch des Paradieses", "Der Bonbonpalast". Eine Schriftstellerin, die begeistert! Und Michael empfiehlt "Der Architekt des Sultans" ebenfalls von Elif Shafak.

Und, auch ein Tipp von Evelyn: "Die Farbe von Milch" von Nell Leyshon. Berührende Geschichte eines Bauernmädchens im England von 1830.

Ich habe ein neues Lieblingsbuch. Seit langem zum ersten Mal habe ich wieder von der letzten Seite direkt zur ersten geblättert und lese "Tyll" von Daniel Kehlmann gleich noch einmal. Ein Meisterwerk!

"Ich bleibe in der Stadt und verreise" von Oskar Aichinger. Dieses Buch hat mir Doris geschenkt und mir damit eine Riesenfreude gemacht, weil ich mich in vielen von Aichinger liebevoll-kritischen Gedanken über Wien wiederfinde.

"Erbsenzähler" von Gertraud Klemm. Eine bissige Erzählung über das Leben in der Jetztzeit, von den Nachkriegskindern bis zur Generation Z. Gescheit und unterhaltsam ist diese Antiheldin Annika. Ein Tipp von Brigitta.

"Die Schönheitskönigin von Jerusalem" von Sarit Yishai-Levi. Familienroman einer spaniolischen Familie mit einem weniger bekannten Blickwinkel auf die Geschichte Israels und Palästinas; empfohlen von Christina.

"Das achte Leben (für Brilka)" der Autorin Nino Haratischwili: Ein wunderbar gesponnener Roman über die vielen Generationen einer georgischen Familie, eingebettet in die Geschichte Russlands und Georgiens im 20 Jh. Eine begeisterte Empfehlung von Karin! - Ich liebe es!

Doris liest gerade mit großem Interesse "Homo Deus". Der israelische Historiker Yuval Noah Harari hat schon mit dem Buch "Eine kurze Geschichte der Menschheit" Aufsehen erregt. Nach dem Rückblick auf die Geschichte der Menschheit entwirft er jetzt in Homodeus ein eher düsteres Bild der Zukunft der Menschheit.

Bald geht das Maria-Theresien-Jubiläumsjahr zu Ende! Renate hat "Maria Theresia" von Barbara Stollberg-Rilingers gelesen, und meint, die 800 Seiten sind durch die interessante Perspektive der Autorin kein Problem. Für mich ist das ein wichtiger Hinweis - danke Renate - weil ich bei Biografien sehr oft auf Seite 350 "verhungere", weil, so genau will ich's dann auch nicht wissen.

Renate hat mich mit ihren Empfehlungen sehr erfreut, weil da einige meiner Lieblinge dabei sind:

"Drei Tage im September" von Cay Rademacher. Er beschreibt die letzte Ausfahrt des Auswandererschiffs Athenia im Jahr 1939.

"Chuzpe" und "Immer noch New York" und "Lola Bensky" von Lily Brett, wunderbar humorvoll und meistens ist der Schauplatz New York.

"Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" und "Alle Toten fliegen hoch - Amerika" und "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" und ganz neu: "Die Zweisamkeit des Einzelgängers" von Joachim Meyerhoff.

"Mara" von Wolf Wondratschek, das Stradivari Cello Mara erzählt seine Geschichte.

Kathrin hat mich an ein wunderbar schönes einfühlsames Buch erinnert:

"Oskar und die Dame in Rosa" von Eric-Emmanuel Schmitt. Der todkranke 10jährige Oskar schreibt, angeregt von seiner Oma Rosa, an Gott, über seine Krankheit und seine Wünsche. Vom selben Schriftsteller

"Die 10 Kinder, die Frau Ming nie hatte", ein Lebensmärchen aus dem heutigen China.

"Godbye, Moskau" von Wladimir Kaminer, Michael empfiehlt diese piontierten Betrachtungen über ein Land auf der Suche nach seinem Platz auf der Welt.

"Amsterdam" von Russel Shorto, superinteressant, gut zu lesen, Danke für den Tipp liebe Florence.

"Unterleuten" von Juli Zeh, Dorfleben in Brandenburg, nur stimmt was nicht mit dem Dorf, ganz und gar nicht.

"4321" von Paul Auster. Großer Roman. Erzählt 4 Biografien von Archie Ferguson und geht dabei der Frage nach, wie sehr sich der Charakter eines Menschen mit den Umständen, in denen er lebt, verändert. Ich lese 4321 am Kindle weil das Buch 1.300 Seiten hat und unhandlich ist.

"Der Bastard von Istanbul" von Elif Shafak. Sie ist der shooting Star der neueren Literatur, hat einen unterhaltsamen, kritischen Familienroman geschrieben, mutig und hoffentlich nicht gefährlich für sie. Christina und Michael waren begeistert von diesem Buch.

Tipps von Angelika, danke für den regen und immer interessanten Austausch!

"Ein wenig Leben" von H. Yangihara, ein Roman über eine lebenslange Freundschaft 4 Männer in New York.

"Der Lärm der Zeit" von Julian Barnes. Beschreibt das Leben und Wirken des Komponisten D. Schostakowitsch.

"Ostende 1936, Sommer der Freundschaft" von Volker Weidemann. Ein Sommer der Freundschaft von Exilautoren im belgischen Badeort Ostende.

"Die gelbe Strasse" von Veza Canetti, ein Tipp von Kathrin, die so wie ich auch gute Erzählungen mit einem skurrilen Touch mag.

"Elefant" von Martin Suter, handelt unter anderem im Obdachlosenmilieu, ein Thema, das mich gerade sehr beschäftigt (s. Blog, Führung des Monats "1Tour-2Welten). Danke Kristin, Suter finde ich immer gut!

Auch der zweite Roman von Vea Kaiser gefällt mir unglaublich gut, "Makaronissi" spielt in Deutschland und Griechenland: wieder ein Buch, das man nicht weglegen kann und bei dem man mit den Protagonisten Freundschaft schließt. Danke Christina für den Tipp!

Eine wunderbare und ungewöhnliche Liebes- und Familliengeschichte, mit herrlichen Rezepten, empfohlen von Lynn, Christina und Angelika ist "Solange am Himmel Sterne stehen" von Kristin Harmel.

"Alles Licht, das wir nicht sehen" von Anthony Doerr, gewinnt gerade einen Preis nach dem anderen in den USA, spielt aber in St. Malo im Jahr 1944. Die blinde Marie und ihr Vater, der deutsche Waise Werner ... ein poetischer Roman über das Leben.

"Herr Mozart wacht auf" Musikroman von Eva Baronsky. Amadé erwacht nach einer Zeitreise im Wien des Jahres 2006 und er kommentiert unsere Welt. zB liest er auf einem T-shirt AC/DC und deutet das als: Adorate, Cherubim, Dominum Cantu!

Mein Bruder hat mit erst mit großer Begeisterung von diesem Salzburger Bauernroman erzählt und mir jetzt auch endlich seine "Philomena Ellenhub" von Johannes Freumbichler (Großvater Thomas Bernhards) geborgt und seither lege ich diese lebenskluge Geschichte nicht mehr weg, habe das Gefühl, jeden im Dorf zu kennen und ich mag sie alle, besonders aber die Mena.

"Der Jonas KompleX" von Thomas Glavinic. Unglaublich, was der Wiener Schriftsteller Jonas alles in einem Jahr erlebt, zu erleben glaubt, erleben will.

"Cox" von Christoph Ransmayr. Erlebnisse eines englischer Uhrmacher am chinesischen Kaiserhof.

"Null K" von Don DeLillo. Ein Millionär lässt sich für die Zukunft einfrieren....

Ein Ausnahmetipp, weil ich wirklich nicht vorhabe, die Bibliotheka Eugenia zu lesen, aber ich werde hineinschnuppern um endlich ein Bild zu bekommen, was diese berühmte Sammlung ausmacht. Die Bibliotheka Eugenia ist das Herzstück unserer Nationalbibliothek und zählt zu den fünf bedeutendsten Sammlungen historischer Bücher weltweit, Die ÖNB hat gemeinsam mit Google rund 200.000 Bücher aus dem 16. - 19. Jh. digitalisiert. ABO steht hier für "Austrian Books Online". Wo findet man die Bücher? Quicksearch, Onlinekatalog der ÖNB, Google Books und über die Bibliothek Europeana. Hier kann man aufrufen, im Volltext durchsuchen und lesen und herunterladen.

"Luther, ein deutscher Rebell" von Willi Winkler

"Das Haus Longbourne" von Jo Baker ist ein Tipp von Christina. Besonders für alle, die das Haus und seine Bewohner aus Jane Austens Stolz und Vorurteil kennen und lieben.

"Der Rosie-Effekt" von Graeme Simsion, schräg und witzig und kurz. Hat mir Florence geschenkt!

"Die 95 wichtigsten Fragen: Reformation" von Johann Hinrich Claussen

"Der Mensch Marin Luther", Lyndal Roper. Biographie (über 700 Seiten!) zum Jubiläumsjahr der Reformation.

"The girl on the train", Weltbestseller von Paula Hawkins kommt jetzt ins Kino. Verfilmt mit Emely Blunt, das war die zickige Sekretärin in Der Teufel trägt Prada und, die Handlung wurde nach NYC auf die Metro North Linie verlegt.

"Okzident und Orient" von Klaus-Werner Haupt: Germaine de Stael, Lord Byron, Fürst von Pückler-Muskau und 16 andere Persönlichkeiten aus dem 19 Jh., auch die von mir sehr bewunderte Ida Pfeiffer, werden vorgestellt. Und zwar unter dem Aspekt, wie ihre sehr vielseitigen Reiseberichte aus dem Orient unsere Kultur beeinflusst haben.

Ein wie immer hochinteressanter und charmanter Nachmittag bei Jakob und Monica, mit Monika; und von ihr bekam ich sehr interessante Empfehlungen:

"Russian Ark" ein Film über die Erimitage (Palast-Geschichte-Galerie) von Alexander Nikolajewitsch Sokurov, bei Amazon erhältlich

"Zeit der Gaben" und "Zwischen Wäldern und Wasser" Reisebericht von Patrick Leigh Fermor, der 1933 zu Fuß von England nach Konstantinopel gereist ist. Ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen und geliebt und ich kann's auch gerne verborgen, es steht hier neben mir. Aber ich habe es nie empfohlen, weil 350 Seiten Reisebericht, meistens irgendwo im nirgendwo, ist nicht jedermanns Sache. Aber jetzt, ermutigt durch das interessante Gespräch, soll auch Mr. Fermor seinen Platz hier bekommen, die Reisebeschreibungen sind wunderschön.

Ich hatte gerade die Grippe und Katalin, die in allen Lebenslagen guten Rat weiß, hat mir Elena Ferrante empfohlen. Italienerin, Pseudonym - großes Rätsel, wer könnte das sein, gerade auf allen Bestsellerlisten. Bitte gleich alle 4 Bücher nehmen, man kann nicht mehr aufhören. Band I und II gibt es auf deutsch, Band III und IV erst im Herbst 2017, daher, wenn möglich, auf italienisch oder englisch lesen:

Elena Ferrante, Neapolitan Novels: 1) My Brilliant Friend (Meine geniale Freundin), 2) The Story of a New Name (Die Geschichte eines neuen Namens), 3) Those who leave and those who stay und 4) The story of the lost child

Ich bin schon fertig mit allen 4 Bänden und die Protaginsten fehlen mir, sie sind in den letzten Wochen gute Freunde geworden!

"Königin der Wüste" die Biografie der Gertrude Bell (+1926) einer exzentrischen Lady, Nahostexpertin - verfilmt von Werner Herzog mit Nicole Kidman. Das Buch hat mir Florence geliehen, wir reisen beide gerne und was diese Gertrude Bell sich getraut hat, ist allerhand. Aber nicht nur die Briten haben unternehmungslustige Damen. Ich kann allen "unsere" Ida Pfeiffer ans Herz legen:

"Ida Pfeiffer, eine Frau fährt um die Welt", Gabriele Habringer

"Die Schwester" von Joy Fielding. Das neue Buch einer meiner Lieblingsautorinnen. Ein Kleinkind wird aus einer Ferienanlage entführt, steht nach 17 Jahren wieder vor der Haustüre "seiner?" Familie.

Heute habe ich Lynn getroffen, sie empfiehlt mir seit vielen Jahren Bücher, die ich gerne lese:

"Lilac Girls" von Martha Hall Kelly, Roman über 3 Frauen in Polen, Deutschland und den USA im 2. Weltkrieg. Noch nicht auf Deutsch erhältlich.

"Interpreter" von Sue Eckstein, ein Roman, in dem Julia ihre Familiengeschichte und ihre Identität interpretiert. Noch nicht auf Deutsch erhältlich.

"Sterblich sein" von Atul Gawande: Das Buch geht uns alle an: was am Ende wirklich zählt. Wie wollen wir alt werden, welche Konzepte gibt es, die uns vor dem Altersheim bewahren. Der Autor ist Arzt, Philosoph und Ethiker. Ich fand es sehr ermutigend.

"Der Distelfink" von Donna Tartt

Das Schicksal eines Buben in der USA, verbunden mit der Geschichte eines gestohlenen Gemäldes. War mein Liebling letztes Jahr.

"Die Welt ist groß und Rettung lauert überall", Ilija Trojanow

endlich das Buch gelesen, gefällt mir viel besser als der Film.

"Blasmusik-Pop" von Vea Kaiser.

Das Buch hat mir Kristin gegeben und die skurrilen Begebenheiten im Bergdorf St. Peter am Anger haben mich verzaubert.

"Alte Wege" von Robert Macfarlane,

sehr inspirierend für alle, die gerne wandern.

"Bora, eine Geschichte vom Wind" von Ruth Cerha.

Über Gabriele ist dieses Buch zu mir gekommen: Sommer, Auswanderer auf Heimaturlaub, eine besonders schöne Liebesgeschichte.

Der Duft des Regens auf dem Balkan“ von Gordana Kuic

das hat mir Brigitta empfohlen, im Nachklang an unser Gespräch über Zagreb, Sarajevo, … Die Geschichte der jüd. Familie Salom aus Sarajewo von 1914-45.

"Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

In dem Roman erzählt sie die Geschichte der Sarajewo-Haggadah von der Entstehung dieser Buches 1350 in Spanien bis zum Bürgerkrieg in Sarajewo 1996.

"Forellenschlachten" von Veronika Seyr

33 Briefe aus dem vergessenen Krieg; wie Jugoslawien der Welt abhanden kam. Das hat mir die liebe Riccarda geschickt und ich bin eigentlich eine Viel- und Schnellleserin, aber da habe ich mich auf ein Kapitel alle 2 Tage beschränkt, mehr hätte ich nicht verarbeiten können: ich war fasziniert, habe viel gelernt, auch geweint, mitgelitten, nichts verstanden, alles verstanden. Es sind unsere Nachbarn! Danke an Frau Seyr, für dieses großartige und gut zu lesende Buch!

"Der Trost des Nachthimmels" von Dzevad Karahasan

Isfahan im 11. Jh: der persische Philosoph, Dichter, Mathematiker und Astronom Omar Chayyam erzählt von der Zerstörung einer von Pluralismus und Toleranz geprägten Epoche durch religiöse Fundamentalisten. Große Erzählkraft, Geschichten und Mythen als Erzählung in der Erzählung, ich habe das sehr gerne.

"Der Engel mit der Posaune" von Ernst Lothar

Ein 3-Generationen Roman aus Wien. vom Selbstmord KP Rudolfs bis zum Anschluss 1938.

"Die Interessanten" von Meg Wollitzer,

Ein Gesellschaftsroman im NYC der letzten 40 Jahre. Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben will?

"Sturz der Titanen", "Winter der Welt" und "Kinder der Freiheit" von Ken Follett

Trilogie, Familiensaga über das letzte Jahrhundert.

"Letzter Glanz der Märchenstadt" von Otto Friedländer, Das war Wien um 1900 und ich finde, in manchen Bereichen hat sich nicht viel verändert.

"Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain.

Ich habe letztes Jahr schon "Liebe mit zwei Unbekannten" schon so begeistert gelesen. Hoffentlich schreibt AL noch viele Romane!

hier sind zwei Empfehlungen von Angelika:

"Letzter Walzer in Wien" von George Clare (Mandelbaum Verlag)

"Mein Leben" Benvenuto Cellini: Die Autobiografie eines Künstlers (Saliera) aus der Renaissance. - Na das war ein wilder Hund, hätte mir nie gedacht.

Brigittas Tipps:

"Wir sind hier, 45 Jugendliche, 45 Geschichten, 45 Orte in Wien (Mandelbaum Verlag)

"Unglaubwürdige Reisen" von Ilse Aichinger



Katrin Kadletz / +43 676 3019722 / KKadletz@gmx.at